wear ur world: MIT's sixthsense wearable multitouch interface

have the entire world as your computer by turning any flat surface — or your hand — into a multitouch display. wuw consists of yourself wearing a webcam capturing your gestures of color marked fingers and the tangible world around you [any surface, walls or objects], to which a tiny projector [mounted on a hat] projects the intangible information.

a wearable prototype by pranav mistry and pattie maes at MIT.

seth godin: 7 kinds of broken [experiences]

sozusagen thisisbroken.com als [20 minütiges google-] video

seth godin zeigt auf der gel 2006 einige beispiele für dinge, die nicht funktionieren — und 7 kategorien für mögliche gründe dafür:

  1. not my job
  2. selfish jerks
  3. the world changed
  4. i didn’t know
  5. i’m not a fish
  6. contradictions
  7. broken on purpose

godin sieht dabei “broken” ganz subjektiv: »if i think it’s broken, it’s broken«

50. interaction design stammtisch

dienstag, 10.2.2009 um 19:00 uhr

im werkzeugH, 1050 wien, schönbrunnerstr 61 [öffis: u4 pilgramgasse, 14a, 13a, 12a, 59a]

“world usability day 2009 vienna”
wir werden auch den “world usability day 2009 wien”, der am 12.11.2009 stattfinden wird, brainstormen + planen.

[ux] ideas worth spreading
möglichkeiten, unseren “bring 2 folien”-ansatz [jede, die möchte, bringt 1–2 slides über sachen, die sie gerade im bereich interaction design, usability, … beschäftigt/interessiert mit und stellt sie vor] zu erweitern:

welche videos + bücher kommen in frage?

wir freuen uns auf euer kommen

ps: der interaction design stammtisch findet jeden monat am 2. dienstag statt. jede, die sich für die themen interaction design, usability, accessibility, user interface design, … interessiert, ist herzlich eingeladen
anmeldung ist keine notwendig

pps: endlich … ein neuer reminder text dank sonja

ux book club in sydney

letzte woche war der erste ux book club in sydney. und kurz gesagt: er war super.

unser buch diesmal: sketching user experiences. es waren ca 25 leute, und mein eindruck war, dass sich viele noch nicht gekannt haben (ich hab einige in real life getroffen die ich vorher nur via twitter kannte). dh eine super gelegenheit um die ux community in sydney kennen zu lernen und auch näher zusammen zu bringen.

ablauf
am anfang war ca 20-30 mins socializen bis alle eingetroffen sind und dann hat steve eine kurze einführung gemacht. ein freiweiliger hat dann kurz das buch vorgestellt und seine eindrücke geschildert (ca 5 mins). wir haben dann 2 gruppen gebildet, dass eine lebhaftere diskussion zustande kommt und sich jeder einbringen kann. spannend in der diskussion war, dass ganz unterschiedliche teile des buches für jeden eine andere wichtigkeit hatten. dadurch wurden mir teile des buchs wieder in erinnerung gerufen die ich nur überflogen hatte oder mir nicht mehr so bewußt waren. natürlich hat sich der großteil um sketchen gedreht und viele haben von ihren erfahrungen berichtet ob und wie sie es einsetzen. ein weiterer punkt der länger diskutiert wurde war prozessdesign, od anderes gesagt, wie und wann design in den prozess integriert sein sollte und wie es derzeit tatsächlich abläuft in den verschiedensten projekten.
die diskussion in den beiden gruppen hat etwas mehr als 1 std gedauert. steve ist immer zwischen den beiden gruppen hin und her und hat sich auch kurz in die diskussion eingebracht. abschließend hat er dann noch kurz die eckpunkte der beiden diskussionen zusammengefaßt. insgesamt hat der ‘offizielle’ event ca 2 std gedauert. anschließend sind einige noch in ein pub um die ecke und haben weiter geplaudert.
noch eine randbemerkung: ca ein drittel bis die hälfte der leute hatte das buch nicht oder nicht ganz gelesen. das war aber überhaupt kein problem in der diskussion, weil eben auch sehr viele eigene erfahrungen mit eingebracht wurden in reflexion auf das buch.

bücher für den nächsten club
für nächstes mal stehen folgende bücher zur auswahl (wir diskutieren gerade auf der mailing list welches wir nehmen werden, auch an eine sammelbestellung ist gedacht um eventuell einen discount zu bekommen):

ich bin für ‘Designing for the social web’ od ‘Back of the Napkin’. beide stehen schon länger auf meiner leseliste und ein zusätzlicher grund die endlich mal zu lesen schadet doch nie 🙂

location
das ganze war in der new york lounge von news.com.au (das USiT team hat uns eingeladen) — vorher wurde auf der mailing liste nach einer günstigen location gesucht mit ähnlichen voraussetzungen wie für den ixd stammtisch nur noch etwas leiser. ich denk es war gut, dass es nicht in einem lokal statt gefunden hat, dadurch konnten wir fokusierter diskutieren.

ux book club wien
also wann findet der erste ux book club in wien statt? was ich besonders gut daran finde ist, dass man einerseits endlich die bücher liest die man sich schon lange vorgenommen hat zu lesen, anderseits auf neue bücher aufmerksam gemacht wird. ich denk mir gehts wie vielen und lese fast ausschließlich artikel und blog-posts im web. vieles und vorallem auch ausführlich wird im web aber (noch) nicht abgedeckt. der book club motiviert mich wenigstens alle 2 monate ein buch zu lesen. und für die die keine zeit hatten das buch zu lesen gibts so wenigstens einen raschen überblick/zusammenfassung. also wien, ich verlaß mich auf euch, dass ihr auch einen ux book club startet — ich kann ihn nur wärmstens empfehlen.

Wavemaker

Wavemaker is getting quite near to the imagination of creating Rich Internet Applications without writing code. The screencast is yet impressive and gives a useful overview of how e.g. Ajax applications can be done “in the future”. Though some basic database knowledge is required, this solution looks quite easy to use (within your browser).

I’ll give it a try and hope I can come back with some more infos and experiences.

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G1 (und der erlauchte Kreis)

Auch wenn wir leider nicht zum erlauchten Kreis der 10 Blogger gehören, hatten die Kollegen Haberfellner, Geringer und ich dank des letztens Treffens mit den netten Leuten der Agentur Ambuzzador im Werkzeug H doch noch Gelegenheit das G1 v o r Verkaufsstart zu testen. 3 nagelneue Geräte, 5 Tester, Getränke und Jause inkludiert, Geek-Herz was willst du mehr?

Der erste Eindruck

Abgesehen vom etwas psychedelisch geratenen Hintergrundbild, entdecke ich

  • ein gelungenes, weißes, edles Design
  • einen schönen, großen Touchscreen (1)
  • ein Software Menu (2)
  • eine Hardware Menu (3)
  • einen Trackball (4)
  • 5 – 7 weitere Hardware Buttons (5)
  • eine Tastatur zum Ausklappen (6)

Es liegt in der Natur der Sache, dass mittlerweile jedes Smartphone dieser Welt mit einem gewissen Apfel-Telefon verglichen wird. Nicht zu unrecht, wie ich (wieder mal) meine…

Die Knöpfe (3) (4) (5)

Was auf den ersten Blick wie ein “aufgelegter” Vorteil für des G1 aussieht, entwickelt sich meiner Meinung nach im Laufe des Abends zu genau d e m Nachteil. “Weniger ist Mehr”. Aus meiner Sicht hat das G1 eindeutig zuviele Buttons, Menus, Leisten usw. Es erinnert hier zu stark an Windows Mobile 6 und weniger an den eigentlichen Konkurrenten.

Auch nach 2, 3 Stunden relativ intensiver Nutzung treff’ ich den richtigen Knopf fast immer erst beim zweiten, dritten Versuch. Das ist mühsam, vor allem da die Icons auf den Hardwarebuttons (5) (und das ist echt witzig) beim horizontalen Gebrauch, um genau 90 Grad verkehrt herum stehen. Hier hätte man doch etwas mehr technischen Einfallsreichtung vom Produzenten erwartet.

  • Pro: der Backbutton bringt uns immer 1 Schritt zurück
  • Contra: Was war nochmal der Unterschied zum Homebutton und vor allem wo ist welcher? Ich denke man gewöhnt sich mit der Zeit dran, trotzdem sind es oft gerade die ersten Eindrücke, die hier mehr Aussagekraft vermitteln.

Der Trackball (4) erscheint auf jeden Fall praktisch, allerdings reagiert er für mein Empfinden beim Klicken zu sensibel. Mir verrutscht fast jedesmal der Cursor, wenn ich draufklicke, das nervt etwas.

Der Touchscreen (1)

Anfangs dachte ich es liegt an meinen nicht ganz aktuell geschnittenen Fingernägeln, aber auch meine (besser manikürten) Kollegen haben Probleme. Dies führt meiner Meinung nach auch zu dieser Art BETA Feeling, den das G1 derzeit noch nicht ganz los wird. Speziell bei Software-Tastaturen (z.B. Steel) wird die etwas “maue” Umsetzung des Touchscreens lästig.


Pic via boygeniusreport.com

Natürlich vermisst man auch Multitouch, das liegt aber in dem Fall an Apple’s Patentwütigkeit und weniger an Google.

Der Trackball (4)

Eine interessante Ergänzung zum Touch bietet der Trackball. Da teilweise die Icons, z.B. auf Maps, kaum mit dem Finger zu erwischen sind, bietet der Trackball hier eine gute Alternative. Stellt sich natürlich wieder die Frage, “Wär es nicht g’scheiter die Anwendung gleich so aufzubereiten, dass man entweder Touch oder Trackball verwendet?”

Das Menu (2) (Software)

Der Software Menu Button (2) öffnet eine Leiste in dem sämtliche Applikationen des Gerätes beinhaltet sind. Drag and Drop ermöglicht es einzelne Icons direkt auf den Desktop zu ziehen. Warum nicht gleich alle Icons auf dem Desktop dargestellt werden, müssen wir wohl die Entwickler fragen.

Das Menu (3) (Hardware)

Der Hardware Menu Button (3) stellt eigentlich ein Kontextmenu für jede Anwendung zur Verfügung. Das checke ich aber erst im Laufe des Abends, bis dahin klicke ich meistens auf den falschen.

Die (Hardware-) Tastatur (6)

Absolut super auf den ersten Blick. Der Screeninhalt dreht sich in die horizontale Position und los gehts (auch ohne Inputfield, was ich nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr intuitiv finde). Wäre da nicht die schon des öfteren bemängelte Tastaturbeleuchtung, die das Keyboard nahezu unbrauchbar macht. Natürlich weiß ich wo die Buchstaben sind, aber den “.” hab ich an diesem Abend mehr als einmal verzweifelt gesucht.

Nach zwei, drei Stunden Nutzung stellt sich allerdings die Frage, ob man wirklich eine Hardware Tastatur braucht. Oder ob eine gut umgesetzte Software Tastatur (z.B. mit taktilem Feedback) hier nicht die bessere Alternative wäre.

Das Betriebssystem (Android)

Das beste zum Schluss. Mit der offenen Plattform wird sich die eigentliche Stärke des G1 offenbaren. Wohin der Weg gehen kann, zeigt z.B. die Salzburger Firma mobilizy mit Wikitude. Das ist für mich echte Innovation, und die Verwendung dieses Dienstes macht enormen Spaß. Auch wenn wir uns auch hier noch im Beta Bereich bewegen, wie der Test “unterwegs” zeigte.

Ach ja, Telefonieren…

… kann man ja auch. Zwei Hardware Buttons werden dafür reserviert (wozu eigentlich?).
Einzig das etwas klobige Handling und die bewegliche Tastur stören die Benutzererfahrung. (Aber wer will an diesem Abend schon Telefonieren? 😉

Fazit

Der Angriff auf das iPhone legt die Latte hoch und ich für meinen Teil stelle fest, gerade durch die Konkurrenz werden Apple’s Stärken im Bereich User Experience wieder einmal deutlich. Die Leute aus Cupertino setzen die Maßstäbe. Der Rest der Gang kann nur versuchen, irgendwie nachzuziehen.